TV Mering mit sie­ben Mann­schaf­ten beim Bay­er­po­kal

Vol­le Hal­le beim Wett­kampf in Mering

Am 19.07. fand in der Edu­ard-Ettens­ber­ger-Hal­le der Gau­mann­schafts­wett­kampf im
Gerät­tur­nen weib­lich des Turn­gau Augs­burg statt. Die­ser Wett­kampf bil­de­te den Abschluss
einer ereig­nis­rei­chen Wett­kampf­sai­son 2025. Mit über 300 Tur­ne­rinn­nen war der Tag
voll­ge­packt mit sehens­wer­ten Turn­übun­gen an den vier Gerä­ten Sprung, Stu­fen­bar­ren,
Bal­ken und Boden.

Der TV Mering schick­te ins­ge­samt sie­ben Mann­schaft an den Start.
Die Jüngs­ten in der Wett­kampf­klas­se 23 erreich­ten Platz 8 unter 10 Mann­schaf­ten. Mit mehr
Sicher­heit und weni­ger Stür­zen am Bal­ken wäre hier ein guter Platz im Mit­tel­feld durch­aus
mach­bar gewe­sen. Anto­nia Die­ke (Jahr­gang 2017) rag­te mit der fünft­bes­ten Reck­übung ihrer
Wett­kampf­klas­se her­aus. Mit ihr turn­ten Julia Ruf (2018), Sophia Pest­el (2018), Rosa­lie Bunk
(2017) und Ella Hahn (2017).

In der W24 ging es recht eng her. Zwi­schen Platz 8 und Platz 1 lagen nur knapp 5,5 Punk­te.
Die Mann­schaft des TV Mering erreich­te dabei lei­der nur den 8. Platz unter 9 Mann­schaf­ten.
Aller­dings waren sie die bes­te Mann­schaft am Sprung. Anna Vöt­ter (2016) zeig­te mit
Abstand den bes­ten Sprung ihrer Wett­kampf­klas­se. Nora Eifert (2016) hat mit der
dritt­bes­ten Bal­ken­übung einen star­ken 13. Platz unter 42 Tur­ne­rin­nen in der inof­fi­zi­el­len
Ein­zel­wer­tung erreicht. Eben­falls in der Mann­schaft turn­ten Mari­na Vöt­ter, Fen­ja Mül­ler und
Annie Strec­zyn­ski (alle 2016).

In der W25 schick­te der TV Mering gleich zwei Mann­schaf­ten an den Start. Sie erreich­ten
Platz 5 und Platz 7. Der ers­ten Mann­schaft feh­len nur 1,5 Punk­te zum Podest. Das ent­spricht
cir­ca den Abzü­gen für einen Sturz — also durch­aus mach­bar. Trotz Unsi­cher­hei­ten waren sie
die bes­te Mann­schaft am Bal­ken. Mara Nicklisch (2015) schaff­te in der inoff­zi­el­len
Ein­zel­wer­tung einen sehr star­ken Platz 9 unter 59 Tur­ne­rin­nen, Lara Cali­no­vici (2015) und
Vic­to­ria Keck­eis (2015) die tol­len Plät­ze 12 und 13. Vic­to­ria turn­te den zweit­bes­ten Sprung
und den dritt­bes­ten Bal­ken ihrer WK. In der ers­ten Mann­schaft ver­stärk­ten Ari­na Ger­ber
und Lui­sa Sai­ler (bei­de 2015). Sofie Men­ter (2015) war mit Platz 18 in der Ein­zel­wer­tung die
stärks­te Tur­ne­rin der zwei­ten Mann­schaft. Sie turn­te in der Mann­schaft mit The­re­sa Kel­ler,
Ame­lie und Lena Kis­sel­mann (alle 2015) sowie Ella Fichtl (2016).

Auch in der W27 nah­men zwei Mann­schaf­ten des Turn­ver­eins teil. Durch Lina Strec­zynskis
(2013) ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fall fehl­te der zwei­ten Mann­schaft lei­der eine
Streich­wer­tung, wäh­rend ande­re Mann­schaf­ten auf bis zu zwei Streich­wer­tun­gen set­zen
konn­ten. Die­se Wett­kampf­klas­se umfass­te außer­dem schon die ein Jahr älte­ren
Tur­ne­rin­nen, wel­che bereits mehr Erfah­rung sam­meln konn­ten. Es reich­te so lei­der nur für
den letz­ten 13. Platz. Es turn­ten: Lis­beth Hel­b­le (2014), Hele­na Möl­ler (2014), Lot­ta Seh­orsch
(2013) und Cey­lin Ünver (2013). Die ers­te Mann­schaft erreich­te den guten Platz 6 unter 13
Mann­schaf­ten. Hier turn­ten Sophia Göschl, Jas­mi­na Jas­are­vic, Caro­li­na Klein, Han­nah
Lich­ten­s­tern, Jon­na Mau­nu (alle 2012) und Leo­nie Kas­pa­rek (2013). Die
Gewin­ner­mann­schaft vom TSV Dasing hol­te sich mit schön geturn­ten P9-Übun­gen an fast
allen Gerä­ten einen sehr star­ken Sieg.

In der W12 turn­ten Elli Hen­ne, Ecrin Ünver, Emma Tei­fel­hard, Kaja Kist­ner (alle 2011) und
Lisa Kel­ler (2012). Bei die­sem Wett­kampf muss­ten sie vor­ge­schrie­be­ne Pflicht­übun­gen
tur­nen. Da sie eine Woche vor­her bei den Ver­eins­meis­ter­schaf­ten noch einen Kür­wett­kampf
geturnt hat­te, muss­ten sie inner­halb einer Woche auf die Pflicht­übun­gen umstel­len. Das
führ­te lei­der zu ein paar Unsi­cher­hei­ten in den Übun­gen. Auch wenn der Bal­ken wack­lig war,
konn­te die Mann­schaft hier gut mit den obe­ren Mann­schaf­ten mit­hal­ten. Ins­ge­samt reich­te
es jedoch trotz­dem nur für Platz 6 unter sie­ben Mann­schaf­ten.

Ins­ge­samt war es für die Trai­ner, Kampf­rich­ter und Betreu­er ein anspruchs­vol­ler und lan­ger
Tag bis in die Abend­stun­den. Doch der Spaß am Tur­nen und das Anfeu­ern der
Team­kol­le­gin­ne kamen nicht zu kurz. Mit Feri­en­be­ginn star­ten die Tur­ne­rin­nen in die
wohl­ver­dien­te Som­mer­pau­se.

Arti­kel: Katha­ri­na Stein­bach