Drei Siege in Serie zum Jahresabschluss

Richtig gut gelaunt verließen Merings Damen I am Samstagabend, eine Woche vor Weihnachten, die Gersthofener Halle, schließlich konnten sie sechs weitere Punkte verbuchen und die Rückkehr auf den dritten Tabellenplatz feiern, nachdem sie beim Spieltag sieben Tage zuvor eine kleine Leistungsdelle zu verzeichnen hatten, trotz derer am Ende ein Sieg erkämpft werden konnte.

Zunächst ging es nämlich am letzten Spieltag der Hinrunde nach Jettingen-Scheppach, wo sie gegen Jettingen II und Haunstetten II antreten mussten.

Gegen die erfahrenen Gastgeberinnen, die in der letzten Saison noch in der Bezirksklasse gespielt hatten, entwickelte sich ein spannendes Spiel, das allerdings auf Meringer Seite von sehr vielen Fehlern geprägt war. Vor allem im Aufschlag zeigte die Mannschaft an diesem Tag ungewohnte Schwächen. So gab es schon im ersten Durchgang ein Hin und Her mit dem schlechteren Ende für die Meringer Mädels (21:25).
Ähnlich verlief auch der zweite Satz. Nach gutem Beginn verspielten sie die Führung, zeigten aber zum Schluss Kampfgeist und Moral, als sie nach einem 18:22-Rückstand den Satz doch noch für sich entscheiden konnten (25:22).
Trotz dieses Ausgleichs kippte das Spiel nicht zu Gunsten der Meringer Damen. Die vielen einfachen Fehler warfen sie immer wieder zurück. Die Leistung reichte an diesem Tag einfach nicht, um die erfahrenen Gegnerinnen zu schlagen (16:25, 18:25).

Im letzten Spiel des Tages machten sie es unnötig spannend. Von Beginn an lagen sie die ganze Zeit vorne, gaben aber kurz vor Ende die Führung ab und damit auch knapp den ersten Satz (23:25).
War es da noch eine enge Kiste, so bestimmten sie in der Folge das Geschehen und holten sich ohne größere Probleme die 2:1-Führung (25:15, 25:18).
Doch plötzlich kam es unerklärlicherweise zu einem kompletten Leistungseinbruch, auf einmal klappte für eine gewisse Zeit nichts mehr. Erst kurz vor Ende des Durchgangs fingen sich die Mädels wieder, der aber deutlich abgegeben wurde (7:25).
Trotzdem war es wichtig, da sie im eigentlich unnötigen Tiebreak an die Leistung davor anknüpfen konnten und diesen wieder klar für sich entschieden (15:8).
Obwohl es eindeutig nicht ihr Tag war, konnten sich die Damen I am Ende über einen Sieg freuen.

Eine Woche später durften sie, wie bereits am ersten Spieltag, wieder nach Gersthofen fahren, wo die Rückspiele gegen die Gastgeberinnen und Kleinaitingen III anstanden. Erstmals in dieser Saison waren alle neun Spielerinnen dabei, wenn auch Mannschaftsführerin Chriss L. noch immer angeschlagen war nach ihrer Verletzung ein paar Wochen zuvor.
Gegen den Tabellenletzten Gersthofen II hatten sie keine Mühe. Nach nur 50 Minuten war der deutliche Sieg eingetütet (25:8, 25:12, 25:8).
Ein schönes Spiel entwickelte sich wieder einmal gegen Kleinaitingen III. Mussten sich die Meringer Damen im Hinspiel noch knapp mit 2:3 geschlagen geben, so hatten sie diesmal das bessere Ende für sich und konnten alle drei Punkte einfahren.
Sowohl im ersten, als auch im zweiten Durchgang lagen sie schnell vorne, kontrollierten in der Folge weitestgehend das Spiel und verteidigten den Vorsprung bis zum Schluss (25:22, 25:20).
Daraufhin waren sie nicht mehr zwingend genug im Aufschlag und im Angriff und machten sich ab und zu selbst das Leben schwer, weswegen sie den dritten Satz an die stark spielenden Gegnerinnen abgeben mussten (20:25).
Sie nahmen aber den Kampf an und erspielten sich in der entscheidenden Phase einen kleinen Vorteil, den sie ähnlich wie zuvor nicht mehr abgaben und folglich das Spiel mit 3:1 für sich entschieden (25:22).

Am Ende des Jahres können die TVM-Damen I stolz auf eine starke Serie zurückblicken. Saisonübergreifend war das Jahr 2018 ein sehr erfolgreiches, an dessen Ende drei Siege in Folge stehen. Somit kann man gut gelaunt als Tabellendritter in die Weihnachtspause gehen und sich im neuen Jahr in Ruhe auf die weiteren Aufgaben vorbereiten. Weiter geht es für die Damen I nämlich erst beim Heimspieltag am 16. Februar.

Es spielten für die TVM-Damen I: Hannah Endraß, Laura Hemm, Christiane Leitmeir, Katharina Löffler, Hannah Miserre, Antonina und Paula Schlickenrieder, Ellen Schmid, Christin Schmidt