Spannende Choreographien ließen sich die Übungsleiter des TV Mering für das Winterschauturnen einfallen. Zehn Organisatoren sorgten mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf des Jahreshöhepunktes.

DSCF7251Drei aufregende Stunden unter dem Motto „Superhelden“ konnten die Zuschauer beim Winterschauturnen des Turnvereins Mering in der Eduard-Ettensberger-Halle erleben. Ein umfangreiches Büffet mit Kaffee und Kuchen, Pizza und vielen weiteren internationalen Snacks sorgte für das leibliche Wohl des Publikums. Kinder ab drei Jahren, Jugendliche und Erwachsene präsentierten turnerische Leistungen in phantasievollen, aber auch amüsanten Choreographien, die sich die Übungsleiter ausgedacht und in den letzten fünf Wochen mit ihren Teilnehmern einstudiert hatten. Von den Einnahmen und Spenden des Nachmittags möchte die Abteilung Turnen eine neue Airtrack-Bahn für 6600 Euro beschaffen, die ein leichteres Üben ermöglichen würde.

DSCF7204Andreas Widmann, Abteilungsleiter Turnen, und seine Stellvertreterinnen Miriam Berschneider und Katharina Steinbach waren für die Organisation des traditionellen Höhepunktes im Jahr verantwortlich.

 

DSCF7196Widmann hatte für dieses Jahr ein großes Team gebildet, das sich um die einzelnen Bereiche wie Technik, Regie, Musik, Halle, Licht, Kamera und den Verkauf kümmerte. Während Anna Ruf und Mark Winten die nächste Gruppe anmoderierten, wurden die nicht mehr benötigten Geräte im Dunkeln schnell abgeräumt und die Halle neu aufgebaut. Als Ehrengäste begrüßte Andreas Widmann den Ersten Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, zweiten Bürgermeister Florian Mayer, Gemeinderäte aller Fraktionen und Pfarrerin Carola Wagner. Auch die Vorsitzende des Vereins Ina Bader-Schlickenrieder und Kassierer Thomas Albert waren gekommen.

Bild0169Die Kleinsten im Alter von drei bis sechs Jahren fuhren als Mario Kart, einer der beliebtesten Computerspiel-figuren unter Leitung von Miriam Berschneider in die Halle und zeigten, was sie während des letzten Jahres gelernt hatten.  Für meine Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren könnte Astrid Lindgrens Buchfigur Pippi Langstrumpf eine Heldin sein“, dachte sich Übungsleiterin Gertrud Rixen. Verkleidet als das mutige Mädchen mit langen Zöpfen, einem bunten T-Shirt und langen Strümpfen und vier Plüschpferden präsentierten die jungen Teilnehmerinnen zu der bekannten Filmmusik ihr Können. Dass auch ab 40 Jahren das Turnen noch großen Spaß machen kann, vermittelte Rolf Huth mit seiner amüsanten Choreographie zu einem der lustigsten Filme, „Der Schuh des Manitu“. Ein Lagerfeuer, ein Marterpfeil und ein Pferd, über das sie mutig hinwegsprangen, waren Stationen der Vorführung. Bevor die Einradfahrer, darunter viele junge Neuzugänge, als schwarze Zorros durch die Halle fuhren, traten die „Iron Mans“ im Alter von sechs bis zehn Jahren unter Leitung von Andreas Widmann auf. An Reck, Ringen und Barren konnten die Zuschauer die als Schildkröten turnende älteste Truppe des Turnvereins mit sehr schwierigen Elementen erleben. Nachdem der Joker bei „Batman“ den schwarz gekleideten männlichen Turnern zwischen 10 und 15 Jahren das Kommando für ihre Übungen gegeben hatte, durfte sich das Publikum auf eine aufregende Show der Bewegungskünstler freuen.

DSCF7382Als Wikinger mit Fellmützen und Felljacken verkleidet, mussten die nordischen Helden mit langen Speeren für ihre Königin einen gefährlichen, großen Drachen erlegen. Viel Beifall erhielten die vielen rotgekleideten Supergirls im Alter von 10 bis 15 Jahren für ihre abwechslungsreiche, gut einstudierte Turnshow. Als einen der Höhepunkte sahen die Zuschauer die mit viel Kreativität und Aufwand inszenierte Choreographie um den Kinohelden Spiderman, die erneut die Truppe ab 15 Jahren unter Christine Huth vorführte. Es begann in einem Labor, in dem die mutierten Spinnen gezüchtet wurden. Wen soll der rosagekleidete Turner unter den blau-roten Spinnenmenschen darstellen, fragten einige Kinder ihrer Eltern. Es war ein Spiderschwein, erfuhren sie am Ende der Aufführung.

Gespannt warteten alle Teilnehmer auf den Heiligen Nikolaus, der mit zwei Engeln hereinkam und nicht nur in einem Gedicht allen für ihre Leistungen dankte, sondern auch für jeden einen Schokoladen-Nikolaus im Gepäck hatte.

Artikel: Heike Scherer.